Kunstreise nach Amsterdam

Warum nach Amsterdam? Amsterdam verbindet sich für Kunstinteressierte vor allem mit zwei Namen: Rembrandt und van Gogh. Sie haben zu unterschiedlichen Zeiten gelebt und gearbeitet, jedoch Amsterdam verbindet beide. Rembrandt war eines der Vorbilder van Goghs. Van Gogh schrieb an seine Bruder Theo: Das ist alles so lebendig, dass man die Menschen zu kennen und zu sehen glaubt. Das gilt wohl allein, oder fast allein, für Rembrandt unter den Malern. Amsterdam steht aber auch als weltoffene Hafenstadt und Flughafenstadt als das Tor zur Welt. Weltoffenheit hat seit der Kolonialzeit der niederländischen Seefahrer Tradition. Amsterdam steht für Weltoffenheit und Großzügigkeit im Umgang mit Drogen und Sexualität, aber auch für kleinstädtische Kontrolle und Idylle. Der ideale Ort für das Entstehen von Kunst? Der flüchtige Besucher könnte diese Klischees bejahen. Intensive Suche mit Kamera, Stift und Pinsel ergibt ein differenziertes Bild, allerdings und auf alle Fälle mit Kunst und Kultur reich angefüllt. Vor Rembrandts „Nachtwache" im Rijksmuseum stehend, begreift man die Dimensionen barocker bürgerlicher Malerei. Das 1885 erbaute Rijksmuseum beherbergt die weltweit größte Sammlung niederländischer und flämischer Malerei. In Rembrandts früherem Wohnhaus wurde das Rembrandtmuseum eingerichtet. Hier lebte und arbeitete er von 1639 bis 1658. Der Besucher bekommt das Gefühl, als hätte Meister Rembrandt van Rijn gerade sein Schrankbett verlassen und bereite die Farben für die Malerei vor ... Erholung findet der beeindruckte Besucher im Café Rembrandt an der Ecke im Nachbarhaus, natürlich an einer Brücke über eine der zahlreichen Grachten gelegen. Leidenschaft und Schicksal eines der eigenwilligsten Künstler des 19. Jahrhunderts zeigt das Van-Gogh-Museum, dass 1973 vom Architekten Gerrit

Rietveld erbaut wurde. In dem hellen und modernen Museumsbau ist
eine Vielzahl bekannter und weniger bekannter Arbeiten van Goghs und seiner Künstlerkollegen zu sehen. Kunst und Kultur wurde in Amsterdam seit mehreren Jahrhunderten von der Seefahrt bestimmt. Das Niederländische Schifffahrtsmuseum und das Tropenmuseum zeugen von ehemaliger Kolonialer Größe. Seit dem 17. Jahrhundert gehört Amsterdam zu den Herausragenden Stätten des Geisteslebens in Mittel- und Nordeuropa: Es entstanden die Akademie der Bildenden Künste, die Königliche Niederländische Akademie der Wissenschaften und die bekannteste Universität Amsterdam. Der Bereich Musik und Theater in Amsterdam bietet neben Oper und Ballett das weltberühmte Royal Concertgebouw Orchester, das im 1888 errichteten Concertgebouw seine Heimat hat. So viel zur organisierten Kunst und Kultur. Zu entdecken gibt es überall Kunst und Künstler, manchmal auch Lebenskünstler.

Ob es eine typische Amsterdamer Küche gibt, konnten wir in den wenigen Tagen nicht herausschmecken, denn die internationalen Gaststätten werben sehr erfolgreich mit kulinarischen Genüssen aller Kontinente.

Amsterdam ist Groß und Klein zugleich, was man gerade in der Gastronomie spürt. Mit Freude erwartet wird alljährlich der „Neue Hering", der als Matjes gleich auf der Straße verzehrt wird. Das soll für Amsterdam und Holland typisch sein. Auf engstem Raum kann man die große weite Ferne erleben. Nebenbei bemerkt, die Einwohnerzahl beträgt etwa 730 000.
Den Blutkreislauf von Amsterdam, Seehafen, Hauptstadt und größte Stadt der Niederlande, scheinen die Grachten zu bilden, die die Stadt gleichzeitig in etwa 90 Inseln teilen, die wiederum durch ungefähr 400 Brücken miteinander verbunden sind. Hausboote gehören zu den ständigen Gästen in den größeren Grachten. Wie viele Menschen in Booten in den Grachten leben, konnte uns niemand genau sagen. Angeblich würden von der Stadtverwaltung auch keine neuen Hausboote mehr zugelassen. Den wirtschaftlichen Blutkreislauf bildet zweifelsohne die Amsterdamer Börse, die 1611 gegründet wurde. Inzwischen zählt Amsterdam zu den bedeutendsten Börsenplätzen Europas. Und das moderne Amsterdam ist vielen Fernreisenden nur aus der Luft bekannt, denn der Flughafen hat sich als Umsteigeflughafen für Zubringerflüge zu Interkontinentalflügen aus ganz Mitteleuropa entwickelt. Sicherlich ist das auch ein lohnendes Geschäft. Einen überwältigenden Eindruck der Moderne findet man im Kröller-Müller-Museum bei Apeldoorn. Zutritt findet man nur durch bewachte Tore eines Nationalparks und nach etlichen Kilometern Fahrt durch Niemandsland, das an natürlich auch nicht kostenlos befahren darf.

Aber hat man diese seltsame Hürde genommen, breitet das von Henry van de Velde gebaute Museum der Sammlerfamilie Kröller-Müller seine ganze Breite an erstklassigen Gemälden und Skulpturen vor dem Besucher aus: von Picasso bis zu italienischen Futuristen, wie z. B. Boccioni. Und: Es muss dort die größte Sammlung von Vincent-van-Gogh-Gemälden sein! Überwältigend! So war unsere Rückreise angefüllt von wunderbaren Bildern der Moderne, Inspiration für eigene künstlerische Arbeiten.

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